Laufen im Winter


Joggen- auch bei Kälte?!

Na klar - warum denn nicht! Denn der Winter bietet besonders abwechslungsreiche  Trainingseinheiten: Warum nicht einmal im frischen Schnee joggen gehen? Oder bei heftigem Schneetreiben? Ich war im letzten Winter beispielsweise auch mehrfach bei unter 20 Grad minus joggend unterwegs. Probieren Sie es aus, es lohnt sich ;-) Auf folgende Dinge sollten Sie beim Laufen in der kalten Jahreszeit jedoch achten: 

Kleidung

Das Wichtigste beim Joggen im Winter ist sich warm und dennoch nicht zu dick anzuziehen. Als pauschale Grundregel gilt: Wenn Ihnen in den ersten Minuten während des Einlaufens noch etwas kühl ist, haben Sie die Kleidung genau richtig gewählt. Wer schön warm eingemummelt losläuft, schwitzt schneller und trotz Funktionskleidung kühlt der Körper an sensiblen Stellen wie Hals und Nacken recht schnell aus.

Im Kniebereich verstärkte Laufhosen, schützen die sonst freien Gelenke vor der kalten Luft.
Bei Dunkelheit empfiehlt sich außerdem ein Stirnlampe zu verwenden. Stichwort: sehen und gesehen werden!
Die Schuhe sollten Sie der Laufstrecke anpassen- gröberes Profil (also Crossschuhe) machen im Winter aber unbedingt Sinn.

Atmung

Kalte Luft ist nicht nur etwas unangenehm in Rachen und Lunge, sondern sogar erkältungsfördernd.
Deshalb:
a) reduzieren Sie das Tempo um 10% und atmen Sie lieber durch die Nase. Das erwärmt nicht nur die Luft, sondern säubert und feuchtet sie an- was den Sauerstoff-Stoffwechsel zusätzlich optimiert.

Sollte das Atmen durch die Nase schwierig sein:
b) legen Sie die Zunge oben an den Gaumen. So kann die Luft in den Wangentaschen erwärmt werden.
c) Binden Sie sich beim Joggen einen dünnen Schal oder ein spezielles Tuch vor den Mund. Das hält die Wärme im Mundbereich und wärmt nebenbei das Gesicht.

Es gibt kein schlechtes Wetter nur unangepasste Kleidung ;-) In diesem Sinne: Sport frei im November.


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